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Hochleistungs-Schallwellen zur Sprengung von Krebszellen

5971High intensity ultrasound used at a facility in France to target cancer. Photograph Jeff Pachoud GettyHochintensiver Ultraschall, der in einer Einrichtung in Frankreich zur Behandlung von Krebs eingesetzt wird. Foto: Jeff Pachoud/Getty

Britische Ärzte entwickeln eine revolutionäre neue Therapie gegen Krebs und damit verbundene Erkrankungen, die auf der Verwendung von Hochleistungsstrahlen des Ultraschalls basiert.

Die Forscher - sie arbeiten am Institute of Cancer Research (ICR), am Royal Marsden Hospital in Sutton, außerhalb Londons - haben die Technologie bereits eingesetzt, um schädliches Gewebe tief im Körper von Patienten mit metastasierenden Knochenläsionen abzutöten - ohne jegliche Form der Operation. Und in Zukunft wollen die Ärzte auch Prostata-, Brust- und andere Tumore mit Ultraschall zappen. "Diese Technologie hat ein enormes Potenzial", sagt Professor Gail ter Haar, der am Institut arbeitet.

Ein Beispiel für die Leistungsfähigkeit der Technologie liefert Moira Baker (nicht ihr richtiger Name), eine 52-jährige ehemalige Lehrerin, die in Kew, London, lebt. Vor zwei Jahren wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert. Kurz darauf wurde auch festgestellt, dass sie Knochenläsionen hat, die durch die metastatische Ausbreitung ihres Krebses verursacht wurden. Baker erhielt eine Chemotherapie, die sie wegen ihres Zustandes in Remission versetzt hat. Ihre Knochenläsionen verursachten jedoch weiterhin erhebliche Schmerzen, die durch Standardbehandlungen, einschließlich Strahlentherapie, nicht gelindert wurden. So wurde sie ausgewählt, um mit Ultraschall behandelt zu werden, um die Zellen in ihren Knochen zu sprengen, die ihre Schmerzen auslösten.

"Es hat mein Leben verändert", sagte Baker dem Beobachter. "Einen Arm zu strecken oder sich anzuziehen, war schrecklich schmerzhaft. Nach dem Ultraschall ging es mir viel besser. Ich habe jetzt wieder ein normales Leben."

Neben der Unterstützung von Patienten mit Knochenläsionen wie Baker's und der Entwicklung neuer Methoden zur Abtötung von Prostatakrebs und Brusttumoren könnte der hochintensive fokussierte Ultraschall (Hifu) auch dazu verwendet werden, speziell entwickelte Kapseln von Krebsmedikamenten innerhalb eines Tumors freizusetzen, sagen Forscher.

"Die Technologie ist völlig nicht-invasiv und ermöglicht es uns, Änderungen, die wir innerhalb einer Person vornehmen, sofort zu überwachen", sagte Thomas Andreae, Therapeutischer Direktor bei Philips, der mit dem ICR an dem Projekt zusammenarbeitet. "Es hat alle möglichen Anwendungen."

Bei der Ultraschalltechnik werden Schallwellen mit Frequenzen oberhalb der für den Menschen hörbaren Grenze eingesetzt. Bei geringer Leistung kann Ultraschall verwendet werden, um Bilder von inneren Organen oder Föten zu erzeugen, die in der Gebärmutter wachsen. Bei sehr hohen Energien kann es jedoch Gewebe zerstören. Solche Strahlen, die typischerweise 10.000 stärker sind als die bei Schwangerschaftsuntersuchungen, bewirken, dass sich die Zellen erwärmen und sterben. "Wenn wir ein Zielgewebe auswählen, um es abzutöten, müssen wir es für mindestens eine Sekunde auf etwa 55°C erhitzen. Das reicht aus, um es zu vernichten", sagte Ter Haar. "Entscheidend ist, dass wir das mit Ultraschall machen können. Noch wichtiger ist, dass wir es an Stellen tun können, die tief im Inneren eines Organs liegen - und dabei das Gewebe auf der Oberfläche unberührt lassen."

Die Führung der Ultraschallstrahlen übernehmen Magnetresonanztomographen, die die Strahlen millimetergenau fokussieren können, so dass nur krebserregendes oder beschädigtes Gewebe erfasst wird. Gesundes Gewebe wird geschützt. Die Scanner überwachen auch die Temperatur der Zielzellen, um sicherzustellen, dass sie ausreichend erhitzt wurden, um sie zu töten.

Derzeit konzentrieren sich die Forscher auf den Einsatz von Hifu bei Patienten mit krebsbedingten Knochenläsionen. "Das sind Patienten, auf die man sonst nicht zurückgreifen kann", sagt Professor Nandita DeSouza, eine weitere ICR-Forscherin, die am Hifu-Projekt arbeitet. "Sie haben keine anderen Möglichkeiten, den schrecklichen Schmerz zu kontrollieren, den sie erleben können." Bisher wurden acht Patienten mit metastasierendem Knochenkrebs auf diese Weise behandelt. "Alle haben sehr gut reagiert", fügte DeSouza hinzu. "Die Schmerzlinderung erfolgte sofort."

In naher Zukunft erwarten die Ärzte jedoch, dass sie das Spektrum der Ziele, die Hifu in Angriff nehmen kann, erweitern werden. Sobald sie den Einsatz von Ultraschall perfektioniert haben, glauben sie, dass er genutzt werden kann, um Tumorzellen aufzuwärmen und abzutöten. Das angrenzende gesunde Gewebe wäre aufgrund der präzisen Ausrichtung, die die Hifu-Geräte nun erreichen können, nicht betroffen. Ein Beispiel ist der Prostatakrebs, der mit Sonden behandelt werden könnte, die von MRT-Scannern gesteuert werden und den Ultraschall zu bestimmten Tumorstellen leiten könnten. Es ist zu hoffen, dass Brustkrebs auch auf diese Weise behandelt werden kann.

Darüber hinaus glauben die Ärzte, dass sie Lipidkapseln mit starken Krebsmedikamenten in die Blutbahnen der Patienten injizieren könnten. Diese würden zirkulieren, bis sie die Stellen ihrer Tumore erreichen.

"Wir würden dann mit Ultraschall diese Tumore erwärmen, so dass die Lipidkapseln schmelzen und ihren Inhalt an Krebsmedikamenten abgeben - direkt auf den Tumor", sagt Andreae. "Das wäre eine sehr starke Ergänzung zu unserem Arsenal an Krebsbehandlungen in der Zukunft."

Quelle: The Guardian

 

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Tags: Alternative Tumortherapien, Frequenz-Therapie-Blog

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